METIS

Eine geniale Methode

Fragen und Antworten

Was ist "The Work"?

Vier Fragen, die man sich oder Anderen stellt und eine oder mehrere Umkehrungen.

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du wirklich wissen, dass dein Glaubenssatz wahr ist?
  3. Wie reagierst du, was geht in dir vor, wenn du diesen Gedanken denkst?
  4. Wer oder wie wärst du ohne diesen Gedanken?
  5. Finde die Umkehrung(en).

Das ist alles! Das ist wirklich alles. Was auch immer Du irgendwo anders liest oder hörst, wird von der Person, die es schreibt oder sagt, hinzugefügt. (Auch wenn diese Person Byron Katie oder Moritz Boerner heißt!) Du musst nichts davon glauben!

Wie wendet man diese Fragen an?

Wenn immer man leidet oder Schmerz spürt, formuliert man den zugrunde liegenden Glaubenssatz (Gedanke, Meinung, Annahme, Glauben, Theorie, Philosophie, Tatsache (?), Wissen (?)) und untersucht ihn mit den Fragen.

Warum sollte man das tun?

Um die Wahrheit zu finden. Punkt!

Jede andere Motivation könnte die "wissenschaftliche" Anwendung der Methode stören. Natürlich kommen die meisten Menschen zur "Work", weil sie ihr Leiden beenden wollen und es ist die Erfahrung von Vielen, dass dieser Effekt auch eintritt. Aber wenn wenn man die Wahrheit als höchstes Ziel nicht im Auge behält, könnten andere Motive die Untersuchung beeinflussen.

Was ist Wahrheit?

Byron Katie setzt Wahrheit mit Realität (Wirklichkeit) gleich. Manche Menschen haben einen Wahrheitsbegriff, der hiermit kollidiert. Für sie ist es schwierig, die Methode anzuwenden. Man muss manchmal sehr intensiv in sein Herz fühlen oder sehr intensiv nachdenken, um zwischen dem zu unterscheiden, was man für wahr hielt und dem, was wirklich existiert. Manche Menschen gründen ihre Wahrheit auf das "was ALLE sagen", andere halten "geistige Gesetze", Wunschvorstellungen und Ideen für wahrer als die Wirklichkeit. Viele Begriffe sind abstrakt und haben keine Entsprechung in der Realität - diese Tatsache ist uns aber nicht bewusst.

Wie wirkt die "Work"?

Laut der Erfahrung vieler Menschen setzen Liebe, Friede, Freiheit in ihrem Leben ein, was sich wiederum auf ihre Umgebung auswirkt. Die Menschen werden reif durch diese Arbeit, erwachsen, weise - ja erleuchtet! "The Work" beschleunigt die Entwicklung des Geistes auf unglaubliche Weise. Man muss das ausprobieren, um es zu verstehen.

Worauf beruhen diese Veränderungen?

1. Viele Menschen stellen zunächst einmal fest, dass sie sich unnötig Gedanken machen: um die Welt, um ihre Mitmenschen, um ihre Gesundheit, ihren Besitz, ihre Vergangenheit, ihre Zukunft. Die Untersuchung bewirkt, dass große Bereiche ihres Gehirns frei werden für ihr eigenes augenblickliches Leben.

2. Viele stellen auch fest, dass sie nicht von vorneherein die Probleme aussortiert haben, bei denen sie sowieso nichts tun können.

3. Die Antworten auf die Fragen drei und vier stellen jeweils zwei Alternativen gegeneinander: Wie lebe ich MIT dem schmerzhaften Gedanken und wie lebe ich OHNE ihn. MIT dem Gedanken stellen sich Schmerzen und Leid ein, OHNE den Gedanken fühle ich mich leicht und frei. Die Zellen meines Körpers sind schlau, sie merken sich den Gegensatz; sie SUCHEN anschließend das gute Gefühl und VERMEIDEN das Gegenteil. Auf diese Weise programmiere ich mich auf das, was mir guttut.

4. Jede allerkleinste Änderung bei mir wirkt sich sofort auf meine Umwelt aus, besonders dann, wenn es um andere Menschen geht. Daher wirken manche Veränderungen, von denen die "Worker" berichten, wie Zauberei.

Was untersuchen wir eigentlich, wenn wir uns die Fragen stellen?

Wir untersuchen unser AUTOMATISCHES Denken, also Gedanken, die uns durch den Kopf gehen und die uns beeinflussen, ohne dass wir uns dessen bewusst sein müssen. Meist sind es Glaubenssätze, die wir bewusst oder unbewusst von Anderen übernommen haben oder Meinungen, die wir uns auf Grund von Erfahrungen gebildet haben.

Was wir an unseren Glaubenssätzen genau untersuchen, ist

  1. der Wahrheitsgehalt
  2. der Grad der Sicherheit, mit dem wir den Wahrheitsgehalt zu kennen glauben
  3. die Auswirkungen, die der Glaubenssatz auf unser Leben hat
  4. wie es sich THEORETISCH auswirken würde, wenn wir den Glaubenssatz NICHT hätten.

Sodann kehren wir den Glaubenssatz einmal oder mehrmals um und erfahren:

  1. wie die Wirklichkeit ist und/oder
  2. was wir selber anwenden könnten anstatt es von Anderen zu verlangen und/oder
  3. wie wir unser Leben positiv verändern könnten und/oder
  4. was wir mit unserem automatischen Denken tun könnten und/oder
  5. wie wir unser eigenes automatisches Denken in unsere Außenwelt projizieren.